Urban Gardening St. Marien

Urban Gardening St. Marien
Der Ausgangspunkt für gärtnerische Aktivitäten war das Anlegen einer Streuobstwiese auf dem rückwärtigen Teil des Bartholomäusfriedhofes, der der St. Marien Gemeinde gehört. Die Hochstämme tragen inzwischen reichlich Quitten, Äpfel und Birnen. Im Sommer feiert die Gemeinde dort jedes Jahr einen Freiluft-Gottesdienst.
Im Herbst 2015 hat sich erneut eine kleine Gruppe aus der Gemeinde auf dem St. Marien gehörenden Teil des Bartholomäusfriedhof getroffen, um über Möglichkeiten nachzudenken, die Teilfläche des aufgelassenen Friedhofes für die Gemeinde zu beleben.
In einer Kreuzform haben wir innen ein „Blührund“ angelegt, das von Grasbänken gesäumt ist. Außen wächst diverses Gemüse: v.a. Kürbisse, Tomaten und rote Beete, aber auch eine Handvoll Bohnen, Kartoffeln und Pfefferminze. Ende Mai haben wir eine Kräuterspirale aus den vielen Steinen angelegt, die beim Umgraben der Beete an die Oberfläche kamen.
Im Juni haben wir uns gewaltig vergrößert: die Floristik-Abteilung des IFAS-Institutes, in der psychisch kranke Jugendliche ausgebildet werden, hat eine große Fläche umgegraben und gärtnert nun unter dem Dach des Urban Gardening St.Marien mit. Als kleine Gegenleistung möchten sie der Gemeinde auch Altarschmuck anbieten sowie ein Catering beim Erntedank-Kürbisessen. Für die Jugendhilfe, die auf dem Gelände mit Romafamilien aus dem IDUNA-Zentrum arbeiten möchte, haben wir eine kleine Fläche umgegraben, die bereits bepflanzt wurde. Unsere "eigenen" Beete entwickeln sich ebenfalls: Kürbis und Kapuzinerkresse blühen schon.
Wir treffen uns in der Regel Samstag ab 14 Uhr.
Neue Gärtner und Gärtnerinnen sind herzlich willkommen!

Kontakt: Anette-Graeff@web.de

Kürbisblüte Das neue Beet des IFAS
Kräuterspirale Kapuzinerkresse